Traditionelles Taekwon-Do – die Kunst des Hand- und Fußkampfes Freude am Training für Körper und Geist auch für Dich
Taekwon-Do ist eine moderne Kampfkunst und zugleich eine harte und wirkungsvolle Selbstverteidigung, die von jedem, ganz gleich ob alt oder jung, weiblich oder männlich, in all seiner Vielseitigkeit erlernt werden kann.
Ehrlichkeit, Bescheidenheit, Respekt, Selbstbeherrschung und ein unermüdlicher Wille zeichnen einen wahren Taekwon-Do-Meister aus.
Frei übersetzt bedeutet Taekwon-Do so viel wie
"Die Kunst des Fuß- und Faustkampfes".
Egal wie alt, gleich welchen Geschlechts, egal ob für groß oder klein, ist diese Kampfkunst eine der wenigen Sportarten, die von jedem ausgeübt werden kann. Ärzte empfehlen sie sogar, da sie den ganzen Körperapparat zu gleichen Teilen beansprucht. Sie stärkt das Selbstvertrauen und verhindert die typischen Zivilisationskrankheiten.
Diese ergeben sich meist aus einer schleichenden Erlahmung unserer natürlichen körperlichen und seelisch-geistigen Fähigkeiten sowie aus unverarbeitetem Dauerstress und Unausgeglichenheit.
Hinzu kommt, dass durch die strikte Vorschrift "ohne Kontakt" bei der Einübung der freien Angriffs- und Verteidigungstechniken die Verletzungsgefahr drastisch reduziert ist. Der "Gegner" im Freikampf ist nicht Feind, sondern Partner, der dem gleichen Ziel entgegenstrebt.
Taekwon-Do nimmt Einfluss auf den Menschen in seiner Gesamtheit. Das heißt, nicht nur auf seine körperliche Ausbildung, sondern vor allem auch auf die Entwicklung seiner Persönlichkeit. Deswegen ist im Taekwon-Do Platz für Menschen aller Rassen und Religionen und die Achtung voreinander oberstes Gebot.
Taekwon-Do ist eine Art Lebensschule, in der wir lernen, uns in der Welt zurechtzufinden, sie zu verstehen und sie positiv zu beeinflussen.
Der Ursprung des Taekwon-Do liegt in Korea und reicht bis in das Jahr 420 n. Chr. zurück. Aus dieser Zeit wurden Deckengemälde, Grabmäler und Aufzeichnungen gefunden, die auf unser heutiges Taekwon-Do hindeuten.
Um 918 entstand das Königreich Koryo, dessen Name noch in unserer Bezeichnung "Korea" enthalten ist. Es ist historisch belegt, dass Taekwon-Do dort unter dem Namen Subakhi von der Bevölkerung als Nationalsport betrieben wurde.
Der Name "Taekwon-Do" (vormals Taekyon) wurde 1955 einheitlich in Korea eingeführt. Rasch gewann es viele Anhänger, und es war dem Engagement von General Choi Hong Hi (9. Dan) zu verdanken, dass das System einen modernen Rahmen und ein allgemein verbindliches Ordnungssystem erhielt.